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GoingPublic 1/2017 - Namen & Nachrichten

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6 Januar 2017 Studie: Mehr Aktien für die Alters- vorsorge gefordert „Altersvorsorge in Deutschland – Ohne Aktien geht es nicht“: Das ist das Ergebnis der Studie „Lebensstandard im Alter sichern – Rentenlücke mit Aktien schlie- ßen“ von den Kooperationspartnern Deut- sches Aktieninstitut (DAI), Bankhaus Metzler, DekaBank und Union Invest- ment. In der Studie werden die Heraus- forderungen geschildert, vor denen die Altersvorsorge in Deutschland steht – der demografische Wandel führe zu einer signifikanten Rentenlücke. „Ein langfristig tragfähiges Altersvorsorgekonzept für alle Bürger ist nur mit Kapitaldeckung und dem Einsatz von Aktien zu be- werkstelligen“, betont Dr. Christine Bortenlänger, Geschäftsführender Vor- stand des DAI. Die derzeit von vielen Politikern favori- sierte Lösung, das Umlage- verfahren der gesetzlichen Rentenversicherung zu stär- ken, sei nicht zielführend, so Bortenlänger. „Wir müssen Aktien in einem viel größeren Umfang in der Altersvorsorge einsetzen, um die Rentenlücke zu schließen“, fordert Bortenlänger. Aus der Studie leiten die Autoren Handlungsempfehlungen für die Poli- tik ab, die in einem Aktionsplan festgehalten sind. So werde u.a. mehr Flexibilität in der Ein- und Auszahlungsphase von Riester- Fondssparplänen und eine nationale Agenda zur finanziellen Grundbildung gefordert. Deutsche Auslandstransaktionen erreichen Rekordstand Laut einer aktuellen Studie der M&A-Häu- ser Hengeler Müller und J.P.Morgan sowie der Boston Consulting Group (BCG) erreichten deutsche Auslandstransaktio- nen 2016 einen Höchstwert wie seit fast zehn Jahren nicht mehr: So hat sich der Wert deutscher Deals im Ausland mit über 130 Mrd. EUR gegenüber 2015 mehr als verdreifacht. Mit rund 220 Mrd. EUR wuchs das Gesamtvolumen deutscher M&As gegenüber 2015 um rund 43% und erreich- te einen vergleichbaren Spitzenwert wie 2014. Anders als 2015 haben deutsche Unternehmen im Ausland deutlich mehr investiert als ausländische Käufer in deut- sche Firmen. Aufgrund politischer Unsi- cherheiten würden grenzübergreifende Transaktionen künftig aber komplexer Namen & Nachrichten Unter dem Filmmotto „The Avengers“ veranstaltete das Kölner Beratungsunter- nehmen NetFederation am 1. Dezember die 9. IR & Finance Lounge im Kölner Schokola- denmuseum, bei der u.a. der Umbruch der Finanzkommunikation, bedingt durch den digitalen Wandel, sowohl von Emittenten- als auch von Investoren- und Banken-Seite erörtert wurde. Neben des Vortrags von NetFed-Geschäftsführer Thorsten Greiten, in der Trends und Ergebnisse der aktuellen NetFed-Studien (u.a. IR Benchmark 2016) vorgestellt wurden, gaben Referenten der Börsen Stuttgart und Frankfurt, von Fresenius NetFed IR & Finance Lounge 2016:Best Practices für digitale Finanzkommunikation und dem FinTech-Unternehmen moneymeets Einblicke in ihren herausfordernden Kom- munikationsalltag. „Finanzkommunikation ist weit mehr als IR-Arbeit. Trends wie Digitalisierung, Risk & Compliance und Steuerung von Finance- und Stakeholder- Kommunikation prägen die Finanzkom- munikation maßgeblich“, erklärte Greiten. Zeit für Diskussionen und Networking gab es ebenfalls: Über 30 Verantwortliche und Mitarbeiter von Banken, Börsen und IR-Abteilungen verfolgten das mehrstün- dige Programm aufmerksam und beteilig- ten sich rege am Diskussionsverlauf. Quelle: NetFederation Dr. Christine Bortenlänger, DAI Historische Renditen in % pro Jahr Quelle: Studie „Lebensstandard im Alter sichern – Rentenlücke mit Aktien schließen“

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