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GoingPublic 1/2017

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16 Januar 2017 Tab. 2: Prognosen für das Jahr 2017 – IPO-Umfrage des GoingPublic Magazins IPOs Emissionsvol. (Mrd. EUR)* ACON Actienbank 8 7,1 Baader Bank 12 6,2 BankM 15 6,5 BayernLB 12 4,5 Better Orange 9 6,5 Blättchen Financial Advisory 12 4,0 Blättchen & Partner 10 4,0 C-Quadrat – 5,7 CFO AG 9 5,1 cometis 9 5,0 Dero Bank 12 6,0 Donner & Reuschel 8 4,0 edicto 12 7,0 Heuking Kühn Lüer Wojtek 15 4,0 IR.on 12 6,8 Kirchhoff Consult 13 6,5 Klaus Karl Becker (BBG) 5 5,2 mwb fairtrade 7 8,0 NCF-NetworkCorporateFinance 8 4,0 Renell Bank 17 7,0 Schiereck 15 3,8 Steubing 10 7,5 Median 12 5,9 „Es bleibt spannend, wie die neue Berichtsfreiheit genutzt werden wird“ Kurzinterview mit Bernhard Wolf, Leiter IR, GfK SE, über Deutschland und seine Kapitalmarktaffinität, erleichterte Reportingpflichten und Stellschrauben GoingPublic: Herr Wolf, wie beurteilen Sie die doch erleichterten Reporting- Pflichten – irgendeine Relevanz für Sie? Wolf: Die neue Flexibilität unterstützt die Emittenten dabei noch besser, ihr Reporting an den Kundenbedürfnissen auszurichten. Je kürzer die unterjährigen Mitteilungen ausfallen, desto schneller kön- nen sie verfasst und veröffentlicht werden, um den Marktteilnehmern Einblick in die Unternehmensentwicklung zu geben. Dabei leidet nicht die Informationstiefe. Sie wird unverändert durch den ausführlichen Halb- jahres- und Geschäftsbericht abgedeckt. Es bleibt spannend, wie stark diese neue Berichtsfreiheit genutzt werden wird. Woran liegt es, dass ein BIP-starkes Land wie Deutschland nach wie vor nicht recht vorankommt hinsichtlich Kapital- marktaffinität? In Deutschland haben Versicherungs- und Bankprodukte unverändert einen großen Anteil, wenn es um das Thema Sparen, vor allem Vorsorgesparen, geht. Aktien wer- den als komplexe, volatile und unsichere Geldanlage empfunden. Das liegt einer- seits an der Transparenz. Zu jeder Zeit lässt sich Erfolg und Misserfolg am Aktienkurs ablesen. Wer macht sich da schon die Mühe, einen vor zehn Jahren abgeschlossenen Sparvertrag nachzu- rechnen, oder wer realisiert den negati- ven Einfluss auf die Rendite durch sin- kende Überschussbeteiligung einer Kapital- lebensversicherung? Wo liegen dabei Ihrer Ansicht nach die Stellschrauben, wo läge der größte, einzelne Hebel? Die Aktie ist eine Anlageform mit Risiken und Chancen wie alle anderen Anlage- möglichkeiten, und so sollte sie auch wahrgenommen werden. Es braucht keinen übertriebenen Schutz der Anleger vor unseriösen Anlageformen. Vielmehr sollte der Anleger ermutigt und nicht entmutigt werden, in Eigenverant- wortung seine Ent- scheidung zu tref- fen. Hier fehlt es nicht nur an Wis- sen über die Aktien- märkte, sondern auch an der Bereit- schaft zum eigen- verantwortlichen und langfristigen Vermögensaufbau. Aber auch der Gesetzgeber könnte Anrei- ze setzen. Steuerliche Anreize gekoppelt an längere Investmentzeiten helfen sofort, damit die großen deutschen börsennotierten Unternehmen nicht nur als Arbeitgeber und Steuerzahler will- kommen sind. Das Interview führte Falko Bozicevic. Bernhard Wolf Tab. 3: Attraktivität der Anlageklassen 2017 (auf Schulnotenskala 1–6) Aktien Anleihen Immobilien Schätzung DAX Ende 2017 ACON Actienbank 2 4 3 10.950 Baader Bank 1 6 2 12.450 BankM 1 5 2 14.200 BayernLB 3 5 3 11.200 Better Orange 2 5 3 11.500 Blättchen Financial Advisory 2 4 3 12.000 Blättchen & Partner 2 3 2 12.500 C-Quadrat 2 4 3 12.300 CFO AG 2 5 3 14.550 cometis 2 4 3 11.750 Dero Bank 2 4 2 12.400 Donner & Reuschel 3 5 3 12.000 edicto 2 4 2 11.500 Heuking Kühn Lüer Wojtek 3 3 2 13.000 IR.on 2 4 3 11.400 Kirchhoff Consult 2 5 3 11.560 Klaus Karl Becker (BBG) 3 5 1 10.600 mwb fairtrade 2 4 3 12.600 NCF-Network Corporate Finance 2 4 3 12.100 Renell Bank 4 2 2 11.800 Schiereck 2 4 3 12.750 Steubing 3 5 5 11.111 Median 2 4 3 12.000 Titelthema Rückblick/Ausblick ACON Actienbank 87,1 Baader Bank 126,2 BankM 156,5 BayernLB 124,5 Better Orange 96,5 Blättchen Financial Advisory 124,0 Blättchen & Partner 104,0 CFO AG 95,1 cometis 95,0 Dero Bank 126,0 Donner & Reuschel 84,0 edicto 127,0 Heuking Kühn Lüer Wojtek 154,0 IR.on 126,8 Kirchhoff Consult 136,5 Klaus Karl Becker (BBG) 55,2 mwb fairtrade 78,0 NCF-NetworkCorporateFinance 84,0 Renell Bank 177,0 Schiereck 153,8 Steubing 107,5 Median 125,9 ACON Actienbank 24310.950 Baader Bank 16212.450 BankM 15214.200 BayernLB 35311.200 Better Orange 25311.500 Blättchen Financial Advisory 24312.000 Blättchen & Partner 23212.500 C-Quadrat 24312.300 CFO AG 25314.550 cometis 24311.750 Dero Bank 24212.400 Donner & Reuschel 35312.000 edicto 24211.500 Heuking Kühn Lüer Wojtek 33213.000 IR.on 24311.400 Kirchhoff Consult 25311.560 Klaus Karl Becker (BBG) 35110.600 mwb fairtrade 24312.600 NCF-Network Corporate Finance 24312.100 Renell Bank 42211.800 Schiereck 24312.750 Steubing 35511.111 Median 24312.000

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